Rezension – Werbung

Sound of Hearts

Liah Hunter

 

Das Buch kaufte ich mir auf der Leipziger Buchmesse 2018 und nahm es mir zur Rezension vor.

Klappentext:

Der Traum vom Superstar.

Eve Collins, angesagte DJane und gefeierter Superstar, hat ihren Traum Wirklichkeit werden lassen. Mit ihrer neuen Single stürmt sie die Spitze der Charts und genießt den Ruhm in vollen Zügen. Legendäre Partys und ein gewisser Männerverschleiß bestimmen ihr Leben.

Doch genau das wird ihr schon bald zum Verhängnis und ihr Plattenlabel setzt ihr kurzerhand einen neuen Manager vor, der ihre toughe Fassade zum Bröckeln bringt.

Trevor McIntosh hat versprochen, Eve Collins wieder auf Spur zu bringen und mit vielem gerechnet … nur nicht mit dieser Naturgewalt.

Sein Schützling ist schlagfertig, absolut ehrlich und schert sich nicht um die Meinung anderer Leute. Schon bei der ersten Begegnung mit Eve ahnt er, dass sie ihn in den Wahnsinn treiben wird. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist die Anziehungskraft, die die hübsche Blondine auf ihn ausübt.

Schnell wird ihm eines klar: Er will nicht irgendeine Frau in seinem Bett – er will Eve!

Doch was geschieht, wenn ihnen Eves Vergangenheit im Wege steht und ihr Ruhm plötzlich seine Schattenseiten zeigt?

Der Roman ist in sich abgeschlossen. Weitere Titel behandeln andere Paare.

Zusammenfassung:

Eve ist eine ziemlich anstrengende und zickige DJane, die weiß was sie vom Leben will. Ihre Vergangenheit versucht sie zu verdrängen, indem sie sich ihrer Karriere hingibt, mit vielen Männern schläft und oft zu viel Alkohol trinkt.

Ihr Manager Mitch, der an ihr verzweifelt und ihr Potential erhalten möchte, weißt ihr einen Kollegen zu. Ein strenger, unbarmherziger Manager, der sie wieder auf die Spur bringen möchte, ihre Karriere fördern will und natürlich richtig heiß ausschaut.

Eve möchte sich natürlich nichts vorschreiben lassen und versucht diesen los zu werden, aber zwischen den beiden funkt es und das nicht zu knapp. Ihr Erfolg zieht natürlich Kontrahenten an, Leute die nach ihrem Geld gieren und ihre Vergangenheit holt sie ein. Trevor und ihr Team stehen ihr zur Seite, aber Eve macht es keinem leicht.

Fazit:

Die Story besitzt viel Potential, was leider nicht ausgenutzt wurde. Anfangs fand ich Eve noch witzig und unterhaltsam, aber das legte sich schnell. Trevor, von dem ich mir eine gewisse Strenge und Härte versprach, wurde zu schnell zum Softie. Mitch, der Chef des Plattenlabels viel zu sehr Idealist, um in dieser Branche bestehen zu können.

Allein als ihr Kontrahent sie vernichten möchte, wurde dieser umgehend von Mitch entlassen. Wäre er wirklich Platz 2 des Labels gewesen, hätte eine Plattenfirma doch anders reagiert.

Die Geschichte ist nett und ich möchte sie nicht schlechter machen, als sie ist, denn für mich wurde sie zu flach. Die Konflikte immer gleich abgearbeitet und damit verlor der Spannungsbogen ungemein. Was ich meine, dass ihre Vergangenheit sie einholt, Trevor sie rettet, Thema erledigt. Dann kommt der Kontrahent, ein Dialog folgt, Thema erledigt. So ging es fortwährend in diesem Buch und das fand ich schade. Mehr Profil bei den Charakteren wäre wünschenswert gewesen, auch das es Dylan ihr Loverboy so schnell die Finger von ihr lässt, nachdem Trevor auftaucht, ist sehr fraglich.

Diese Geschichte bietet ein gutes Potential, was leider nicht ausgeschöpft wurde und diese flauschige Welt der Musikbranche scheint mir schier unrealistisch.

Letzten Endes finde ich es eine nette Abendlektüre, die gut geschrieben ist und für kurze Unterhaltung sorgt. Auch die sinnlichen Szenen könnten etwas mehr Tiefe vertragen. Diese wurden nach der dritten fad. Klar handelt es sich nicht um einen BDSM Roman und die Erotik ist da anders zu verbuchen, doch dieses permanente Entladen von Energie zerstörte die Romantik total.

Bewertung:

Cover: 4 (Den ziehe ich aus persönlichen Gründen ab. Ich mag diese Cover mit halbnackten Menschen nicht sonderlich.)

Charaktere: 3 (Trevor zu flach, Eve bekam nen guten Einstieg. Bin da etwas hin- und hergerissen.)

Stil: 4 (Manchmal waren mir die Redewendungen und Ausbrüche zu viel. Außerdem wiederholten sie sich und das störte ein wenig.)

Idee: 5 (Warum nicht? DJane trifft auf Manager. Hat definitiv Potential.)

Umsetzung: 3 (Man hätte so viel mehr daraus machen können.)

 

Durchschnittsbewertung:

4 Sterne

Link zu Amazon

Werbung – Ende

Autor: Steffi Krumbiegel

Autorin und leidenschaftliche Leserin. Auf diesem Blog möchte ich meine Leidenschaft mit anderen teilen. Alles auf diesem Blog dreht sich um Literatur, das Schreiben und natürlich das Lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.