Stationen der Gefühle

Gabriele Jack

Ich danke dem Verlag Pax et Bonum für das Buch. Auch einen herzlichen Dank, an die Autorin, da wir sie in den letzten beiden Tagen kennen lernen durften. Doch nun hier zu meinem Abschluss.

Zusammenfassung:

Tanja begibt sich auf eine lange Zugfahrt von Hamburg nach München. Sie möchte mit ihrer besten Freundin, einer Freundschaft die bereits seit Kindertagen existiert, ein paar schöne Tage verbringen.

Während der Zugfahrt denkt sie über ihre erste Jugendliebe nach. Der Text wechselt zwischen der gegenwärtigen Reise und ihren Erinnerungen.

Sie sinniert über ihre erste große Liebe, dem beeindruckenden Andi, der über 10 Jahre älter als sie ist. Wie sie sich mit ihren 17 Jahren verliebt, sich gegen ihre Eltern aufbäumt, sich für den vorbestraften Zuhälter einsetzt und sich mutig für die Liebe einsetzt.

Zum Buch

Taschenbuch: 216 Seiten

Verlag: Pax et Bonum (1. März 2016)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3943650839

ISBN-13: 978-3943650839

Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2 x 21,3 cm

Klappentext:

Vor über dreißig Jahren hatte Tanja Andi kennengelernt und sich in ihn verliebt, ohne zu ahnen, dass der zwölf Jahre ältere Mann ein vorbestrafter Zuhälter ist. Für Andi dagegen war die Begegnung anfangs nur ein Spiel – doch schon bald musste er erkennen, dass er viel mehr für das Mädchen empfand, als er sich eingestehen wollte. Während einer Bahnfahrt denkt die 50-jährige Tanja an ihre Jugendliebe zurück. Die Erinnerung an eine ebenso komplizierte wie leidenschaftliche Beziehung wird wieder wach …

Fazit:

Stationen der Gefühle ist eine sehr angenehme und leichte Lektüre zum Entspannen. Wer Mord und Totschlag wünscht ist dafür sicherlich nicht geeignet. Wer hingegen eine schöne Geschichte mag, welche noch spannend wiedergegeben wird, wird dabei nicht enttäuscht werden. Ich stieß auf einen kleinen Logikfehler der sich durch die Hälfte des Romans zog. Woran man sich aber nicht wirklich stört. Man erlebt die Wandlung eines jungen Paares und wie das Leben sie verändert. Die beiden kämpfen, opfern viel füreinander. Die Geschichte verlief spannend und ich konnte sie kaum aus den Händen legen.

Gerade wenn man glaubte es könne nun langweilig werden, zog die Autorin kleinere Spannungsbögen, die es fast unmöglich machten dieses Buch nicht zu Ende zu bringen. Jedoch hätte ich mir an manchen Stellen ein paar mehr Details gewünscht. Etwas mehr Emotionen könnte diese Geschichte durchaus vertragen. Auch Ortsbeschreibungen hätten hervorragend gepasst. Gerne wäre ich der Autorin nach Hamburg gefolgt. Denn in Hamburg spielt die Geschichte. Tanja, welche aus einer vermögenden Familie kommt, trifft auf den einfachen Andi. Dieser treibt sich herum, verdient sich als Zuhälter was dazu und lebt in den Tag hinein. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und Andi entscheidet sich für eine Zukunft mit Tanja. Alles in allem ist es eine tolle Geschichte, eine einmalige Liebesgeschichte die ich so noch nie gelesen oder gesehen habe.

Durch ihre unterschiedliche Herkunft, der Unterschied zwischen einer gehobenen und gewöhnlichen Familie, stoßen die beiden an ihre Grenzen. Doch Tanjas Mut, ihre Liebe und ihre ungestüme Art lassen die beiden viel erreichen. Wo ihre Reise jedoch hingeht, dass verrate ich nicht.

Die Rezension:

Idee: 5/5 (Es klang wie eine Geschichte, die das Leben hätte schreiben können.)

Cover: 3/5 (Ich mag es nicht sonderlich. Was jedoch Geschmackssache ist.)

Umsetzung: 3/5 (Persönlich hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht.)

Charaktere: 3/5 (Ein paar mehr Emotionen wären schön gewesen.)

Schreibstil: 5/5 (Da gibt es nichts auszusetzen.)

Ergibt eine klare Punktzahl von:

4 Sternen

Hier geht es noch einmal zur:

Buchvorstellung

Gabriele Jack – Autorin

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