Judith Lennox

Ein Spiegelbestseller den ich vor einiger Zeit las und auch wieder ein eher anspruchsvolles Werk.

Judith Lennox

Wer gern mehr zu der britischen Autorin erfahren möchte, darf dies hier gerne tun.

Die aus England stammende Autorin veröffentlichte bisher über 20 Romane, welche sich häufig mit Großbritannien im 20. Jahrhundert auseinandersetzen. Laut Wikipedia spielen diese oft in Zeiten des 2. Weltkrieges.

Wikipedia –Die Autorin

An einem Tag im Winter

Klappentext

Die junge Naturwissenschaftlerin Ellen stößt in ihrer ersten Stelle im Cambridgeshire der 1950er-Jahre auf die unterschiedlichsten Kollegen, auf geheime Liebesbeziehungen – und auf einen Chef, der durch seine fachliche Brillanz besticht und den zugleich ein dunkles Rätsel umgibt. Als Ellen gerade anfängt, am Institut Fuß zu fassen, kommt es zu einem mysteriösen Todesfall, der die Weichen nicht nur für ihre berufliche Zukunft völlig neu stellen wird …

Zusammenfassung und Fazit

Ellen kommt an einem Institut in Cambridgeshire an und bekommt dort einen Job. Die Autorin beschreibt ausführlich den Alltag innerhalb dieser Einrichtung, welches sich jedoch langatmig dahinzieht. Das Gebiet des Instituts wird umfangreich, ausschweifend erläutert.

Der Mordfall ist so ziemlich das Spannendste an den 560 Seiten langatmiger Quälerei. Bereits in der Vergangenheit enttäuschte mich der Piperverlag mit mittelprächtigen Büchern. Hier erhoffte ich mir, aufgrund des Klappentextes eine aufregende Geschichte, ein Roman der mir England etwas näher bringen würde. Ich wurde maßlos enttäuscht und frage mich ehrlich, wie es dieses Buch auf die Bestsellerliste schaffen konnte.

Die Liebesgeschichte schrecklich flach, die Schwärmerei zu ihrem Chef – seelenlos. Dieses Buch ist ein Beleg dafür, dass ein Verlag sich gerne auf Bestsellerlisten einkaufen kann und trotzdem keine gute Literatur produziert. Natürlich ist die Textform sehr gut, Fehler findet man keine, was bei Selfpublishern ja gerne mal der Fall ist. Leider ist die Geschichte geprägt von absoluter Langeweile.

Erst dachte ich, es läge an mir. Leider geben mir einige ihrer Fans in vorangegangenen Kritiken Recht. Die Handlung tröpfelt zäh vor sich hin, Sprachgewaltiges sucht man vergebens. Wobei ich da auch den Verlag kritisieren könnte, da Piper viele Bücher eher schlecht übersetzen lässt.

Letzten Endes würde ich keines der Bücher von Judith Lennox mehr anrühren. Auch wenn in den Kritiken ihrer Fans steht, dass ihre restlichen Werke wesentlich besser seien. Aber dieses Buch ist mein persönlich langweiligster Roman den bisher je gelesen habe.

In dem Fall:

Finger weg!

(Auch wenn der Anfang vielversprechend klingt, so lässt dies schnell nach.)

Bewertung in Kurzform:

Cover: 4 Sterne (War auch ein Kaufgrund)

Idee: 1 Stern (Keine Ahnung was der Grund für die Geschichte ist oder der Gedanke der Autorin)

Umsetzung: 1 Stern (Ich gähne bei dem Gedanken an dieses Buch)

Charaktere: 2 Sterne (Ellen haftete nur schwach in meinen Erinnerungen. Sie ist aber auch nichts Besonderes. Vielleicht mögen das andere Leser, es ergab aber keinen Sinn.)

Schreibstil: 4 Sterne (Immerhin waren da Profis dran.)

Macht eine Bewertung von 2,4 Sternen.

Mathematische gerundet: 2 Sterne

Ein Gedanke zu „Judith Lennox“

  1. Hallo Steffi,

    Ich lese gerade “Das Haus in den Wolken” und suchte nach Kritiken über Judith Lennox. So bin ich auf deinen Blog gekommen. Finde das Buch sehr spannend, bin richtig begeistert und war überrascht von deiner Kritik. Wenn man die Eintragungen in Wikipedia liest versteht man schon, dass Judith Lennox nicht unbedingt die große Schriftstellerin ist, es hat mich doch enttäuscht. Wenn ich richtig verstehe hast du “Das Haus in den Wolken” nicht gelesen. Ich hatte gerne gewusst, wie du den Roman findest.

    Schönen Gruß
    Sandu (wie Sandro! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.