Die alte Frau am Fenster

Rezension:
Die alte Frau am Fenster

Autorin: ALaRé

Die Autorin entführt uns in ihre früheste Kindheit. Sie erinnert sich selbst, durchlebt noch einmal die Gespräche mit ihrer Uroma. Eine Frau, welche 1895 geboren wurde. Es ist mutig in der heutigen Zeit ein solches Werk zu veröffentlichen. Es passt in die Gegenwart, regt zum Nachdenken an und führt uns selbst zurück in unsere Kindheit. Unverdorbener, einfacher Sprachgebrauch, die lieben Worte der Oma und ein wenig ihre Verzweiflung liest man hinaus.

Zu gerne hätte ich mich in dem Raum befunden, die beiden miteinander beobachtet. Denn keiner bemerkte die Gespräche der beiden. Keiner schien sich für die Geschichten der alten Dame zu interessieren. Nur dieses kleine Mädchen konnte nicht aufhören zu fragen.

Diese Geschichte ist unglaublich persönlich. Sie verdient einen Platz in meinem Regal, leider kann man sie nur als E-Book bei Amazon erhalten. Das empfinde ich eher hinderlich. Zu gerne würde ich der alten Dame einen Platz in meinem Bücherregal widmen, sie damit ein Stück unsterblich machen.

Es gibt existieren zwei Handlungsstränge, welche direkt ineinander übergreifen. Einmal das Gespräch, die Fürsorge zwischen der alten Dame und ihrer Urenkelin. Dieser erzählt sie ihre eigene Geschichte.

Der andere Teil spielt in Ungarn, einer Gegend in der es kaum Infrastruktur gab. Die Wege weit, beschwerlich. Die Idylle hingegen atemberaubend. Da würde ich mir etwas mehr zu wünschen.

Kathie, die alte Dame, kommt aus dem Waisenhaus und möchte in ihr Elternhaus zurück. Aber da lebte auf einmal eine andere Familie. Der Vater Tod, die Mutter im Gefängnis, nachdem sie vor lauter Hunger für ihre Kinder etwas zu Essen stahl. Kathie musste um die sechzehn gewesen sein, als sie auf den Hof kommt. Die Dame des Hauses nimmt sie auf, gibt ihr – ihr altes Zimmer zurück. Doch dafür muss sie mächtig schuften. Von Morgens bis Abends arbeitet sie hart für ihre Existenz. Die Hausdame ist eine furchtbare Frau, nichts scheint zu genügen, aber Kathie schleppt sich durch, nimmt sich der beiden kleinen Mädchen mütterlich an und kümmert sich anbetungswürdig um den Hof.

Beeindruckend empfinde ich, wie das Leben in einem solch kleinen Universum spielen kann. Heute träumen wir von weiten Reisen, der wahren Liebe, Geld, die Welt zu erkunden. Aber diese Geschichte zeigt einem auf, dass die kleinen Freuden doch so viel wichtiger sind. Die Liebe der Urenkelin zu ihrer Oma, das schlichte Essen, diese wundervollen Gespräche. Das Buch ist nicht lang, lässt sich zügig lesen. Schnell zieht es einen an die Orte der Geschehnisse. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, wird es weitere Teile geben. Ich persönlich kann es kaum erwarten.

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Hier noch ein weiteres Werk der Autorin!

Auf der Homepage kann man das Büchlein bestellen.

WÜRMCHEN BLAUKAPPE


Das ursprüngliche Interview:

Hier einmal etwas über eine Autorin, die ich wirklich toll finde! Sehr zu empfehlen! Allein das Thema überzeugte mich. Außerdem freue ich mich riesig, dass sie sich Zeit für uns genommen hat.

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Derzeit nur als E-Book erhältlich!

Trotzdem lohnt es sich!!!

Hier ein sehr exclusives Interview mit der Autorin A.LaRé!

Was bedeutet denn das A.LaRé?

Das ist nur einfach mein Name. Angelika Lambert –Reimer. Das Accent auf dem e

ist nur für die Aussprache schick…;-)

Wie  würden Sie sich selber beschreiben?

Mh … viel zu anständig und lieb für diese Welt.

Was schreiben Sie?

Alles! Kinderbücher, Romane, GesellschaftskritikGedichte. Wie gesagt alles was mich bewegt.

Meine Familiensaga, „Die alte  Frau am Fenster“ liegt mir persönlich mehr am Herzen, als der Rest.

Einige ihrer Gedichte haben es schon in das Jahresbuch der Frankfurter

Bibliothek geschafft.

Stimmt, das hat mich sehr gefreut.

Was wünschen Sie sich für ihre Werke?

Was sich jeder Autor wünscht, einen Bestseller und vom Schreiben leben können.

Leider werden heute eher belanglose Bücher, ohne wirklichen Sinn zum Klassiker.

Sie haben keinen Verlag?

Nein! Bisher habe ich noch keinen gefunden, der meine Bücher aus

echtem Interesse ins Programm nehmen wollte. Gegen Druckkosten-

Vorschuss, geht natürlich immer etwas. Dafür sind meine Bücher zu gut,

als das ich mich einkaufen müsste.

Klingt etwas verbittert?

Ist es auch, weil mir die heutige Zeit viel zu oberflächlich ist und Menschen  für

Profitansprüche Einzelner, immer mehr ausgenutzt werden.

Deshalb auch ihr Buch, „Deutschland und das Münchhausensyndrom“ ?

Unter anderem. Leider wollte das auch kein Verlag aufnehmen. Jetzt sind

Einige, meiner Aufzeigen aus dem Buch, heute schon eingetreten, was mich sehr traurig

macht. Ich habe halt einen Gerechtigkeitsfimmel.

Wo bekommt man den Ihre Bücher?

Über meine Webadresse: www.alare.de, da kann man sie bestellen. „Die alte Frau

am Fester“, zurzeit nur als E-Book. Das Kinderbuch „Würmchen Blaukappe“

Ist auch über meine Webadresse bestellbar und auch lieferbar.

Vielen Dank fürs Gespräch und viel Erfolg!

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