Rezension The Darker Stories

The Darker Stories

Sarah Baines

Klappentext

Ein Killer und ein Dieb treffen sich an einem Tatort …

Nein, das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes, sondern der wohl beschissenste Moment meines armseligen Lebens.

Ich bin Christine, Diebin wider Willen, aber so ist das halt, wenn man mit einem Vater wie dem meinen aufwächst. Eine wirkliche Chance, etwas an meinem Leben zu ändern, habe ich nicht. Am Ende bin ich das Opfer. Aber welcher Kriminelle behauptet das nicht von sich?

Jon vielleicht nicht. Nein, ganz sicher sogar. Denn er ist der Killer, dem ich bei einem Einbruch regelrecht in die Arme laufe. Ein Psychopath, wie mir jeder einzelne Blutfleck in der Wohnung entgegenschreit.

Warum er mich am Leben lässt, weiß ich nicht. Aber der Preis, den er dafür verlangt, ist hoch. Doch mir bleibt keine andere Wahl, wenn ich überleben will. Ich bezahle ihn – mit meiner Freiheit, meinem Körper … und über alles Weitere möchte ich im Moment nicht nachdenken.

Produktinformation

Taschenbuch: 169 Seiten

Verlag: Independently published (4. Mai 2017)


Sprache: Deutsch

ISBN-10: 1521223769

ISBN-13: 978-1521223765

Zusammenfassung:

Die Diebin Christine wird beauftragt einen Hauseinbruch zu begehen und dabei ein kleines Samtsäckchen Diamanten zu stehlen. Am Tag davor, während sie zu ihrem Auftraggeber dem Russen Peter geht, läuft sie gedankenverloren in einen Mann hinein, der ihr umgehend verfällt.

Jon, der Psychopath, Auftragskiller und definitiv ein Antiheld, verzehrt sich förmlich nach diesem kleinen Goth, der ihm mitten auf der Straße in die Arme rennt.

Christine nimmt ihn nicht ganz so wahr wie er, doch als sie am nächsten Abend sich verkleidet, um in das Haus einzusteigen, findet sie dort eine bestialisch zugerichtete Leiche vor. Der Täter ist noch im Haus und diesem kann sie nicht entkommen.

Fazit:

Dieses Buch ist sicherlich nichts für zartbesaitete Leser. Doch mich überzeugte es, denn nachdem ich kaum gute Werke im Erotik Bereich fand, gehört dies zu den Besten die ich lesen durfte. Klar ein paar Wortwiederholungen, die man anders hätte machen können. Jedoch ist es toll geschrieben und die Idee, zwei total gestörte Menschen zueinander zu führen, fand ich super.

Christine ist der typische kleine Goth mit einer dicken Schale und dem weichen Kern. Und dann Jon, der atemberaubende Killer. Aber Jon ist kein gewöhnlicher Mörder, sondern ein regelrechtes Monster. Dieser sperrt Christine in sein Kellerloch, betrachtet sie als Eigentum und nennt sie „Kätzchen“.

Der Roman befindet sich hart an der Grenze, wo ich ihn lesen würde. Ein Buch wo es nur um Vergewaltigungen ging, hatte ich einmal in der Hand und ich empfand dieses schrecklich. Bei Christine jedoch, schlägt das Stockholmsyndrom zu und irgendwie verfällt sie diesem Monster.

Man könnte bei diesem Werk sogar etwas tiefer hineingehen und sobald man darüber nachdenkt, etwas Kritisches finden.

Zwei Außenseiter, zwei Menschen die in dieser Gesellschaft absolut verloren sind, Einsam und sich in einem düsteren Umfeld befinden, finden zueinander. Die Rechnung geht auf und genau aus diesem Grund, mag ich dieses Buch sehr.

Zu den erotischen Szenen: JA! SO GEHT EROTIK!

Klar benutzt die Autorin eine etwas vulgäre Sprache (wer das nicht mag sollte die Finger davon lassen), dennoch befinden sich in diesem Buch schöne, saubere Szenen, die man gerne liest.

Sie baut sie gekonnt in die Geschichte ein und auch wenn es hart zugeht, so sind sie sehr gelungen.

Für mich zählt Sarah Baines mit diesem Werk, zu den besten deutschen Erotikautoren die ich bisher lesen durfte. Zudem sie keine Geschichte schreibt wie: Jungfrau trifft auf einsamen Millionär.

Mit 11 der Darker Stories, landete sie bei mir einen Volltreffer.

Bewertung in Kurzform

Idee: 5 Sterne (Zwei total gestörte Menschen finden zueinander)

Cover: 4 Sterne (Das Buch ist beschichtet und dadurch leider extrem anfällig für Flecken)

Umsetzung: 4 Sterne (An manchen Stellen hätte ich mir Synonyme gewünscht)

Schreibstil: 4,5 Sterne (Fast perfekt.)

Charaktere: 5 Sterne (ich hab mich in beide verliebt.)

 

4,5 Sterne, macht 5 Sterne für Sarah Baines.

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Autor: Steffi Krumbiegel

Autorin und leidenschaftliche Leserin. Auf diesem Blog möchte ich meine Leidenschaft mit anderen teilen. Alles auf diesem Blog dreht sich um Literatur, das Schreiben und natürlich das Lesen.

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