Wortkleysterei

Lektorat

Steckbrief

Name: Jacqueline Kley

Alter: 23

Studium: 2-Fach-Bachelor in den Fächern Komparative Theologie der Religionen und Philosophie

Beruf: Angehende Lektorin

Hobby: Steffi zur Weißglut treiben

Blog: www.Magie-aus-der-Feder.de

Wie kam es zu deiner Leidenschaft für Bücher?

Erst mit sechzehn Jahren wurde mir bewusst, wie sehr Bücher mich begeistern können. In Welten abzutauchen, die voller Magie, Liebe, Mut, Trauer und Schmerz sind, ist eine wunderbare Möglichkeit, dem stressigen Alltag zu entkommen. Ich lese überwiegend Fantasy- und Jugendbuchliteratur (besonders für High-Fantasy habe ich eine Schwäche), doch auch Liebesromane schaffen es auf meine Leseliste.

Was begeistert dich an dem Beruf „Lektorin“?

Als ich Ende 2014 mit dem Rezensieren von Büchern auf meinem Blog anfing, entwickelte sich so langsam der Wunsch, einen Beruf zu wählen, der mit Büchern im Zusammenhang steht. Während meines Studiums besuchte ich Seminare und Workshops zu dem Thema „Lektorat“ und von da an stand mein Entschluss fest, als Lektorin arbeiten zu wollen. Es macht mir viel Freude und Spaß, Menschen zu unterstützen, ihr Werk, das sie mit Herz und Seele schrieben, zu überarbeiten und zu veröffentlichen. Ich schätze die Arbeit der Autoren und stelle fest, dass ich mit Herz und Kopf meine Aufgaben erledige. Mein Perfektionismus ist an mancher Stelle vielleicht nicht immer von Vorteil, doch die Leidenschaft ist es, die mich antreibt, einem guten Buch seine verdiente Aufmerksamkeit zu geben.

Wie lerntest Du Steffi Krumbiegel kennen und was fasziniert dich an „Nadja“?

Am 05. Juni 2016 trudelte eine Anfrage in meinen Email-Ordner ein, ob ich nicht Lust hätte, das Buch „Nadja – Der Wächterin Erbe“ zu lektorieren. Da dies meine erste Anfrage bezüglich eines Lektorats war, sprang ich aufgeregt umher und konnte es gar nicht wirklich glauben. Ich setzte mich mit Steffi in Kontakt und las sogleich ihr Buch. Ich zweifelte, da Nadja anfangs eine sehr bedrückende Stimmung in mir auslöste. Auch der Schreibstil von Steffi entspricht nicht der Norm und muss verstanden werden. Im Laufe des Buches lernte ich Nadja zu lieben und Steffis Schreibstil zu schätzen. Autoren brauchen heutzutage etwas Besonderes, charakteristische Merkmale, damit sie gesehen, gelesen und wiedererkannt werden. „Nadja – Der Wächterin Erbe“ vereint Fantasy, deutsche Geschichte und einen starken, inneren Wandel einer einsamen, schüchternen, labilen jungen Frau. Ich sehe großes Potenzial, da noch vier weitere Bände folgen werden, deren Ideen überirdisch verrückt, aber genial sind.

In den zwei Monaten, die Steffi und ich uns nun schon kennen, haben wir viel Marketing betrieben, eine Blogtour organisiert, uns für die Messe in Berlin angemeldet und uns gegenseitig mit unseren Blogs unterstützt. Es ist eine tolle Freundschaft entstanden, auch wenn sich die Autorin in Steffi und die Lektorin in mir öfters in die Haare kriegen. Es ist ein Geben und Nehmen und ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft.

 Was wünscht Du Dir für deine Zukunft?

Mein Studium beende ich Ende September als Geistes- und Kulturwissenschaftlerin. Mir ist bewusst, dass ich ohne Erfahrungen mit meinem 2-Fach-Bachelor nicht weit komme. Ich bewarb mich für Volontariate in Verlagen, die leider abgelehnt wurden. Steffi gab mir vor zwei Monaten eine reelle Chance, mich als Lektorin in der Welt der Bücher zu etablieren. Es trudeln mittlerweile einige Aufträge rein und ich kann noch gar nicht fassen, dass mein Name bald in einem Buch stehen wird. Ich wünsche mir, dass mein Traum, hauptberuflich als Lektorin zu arbeiten, nicht nur ein Hirngespinst bleibt. Ob in einem Verlag oder Selbstständig, ich werde an meinem Ziel festhalten und mit ganz viel Glück, vielleicht eine tolle Karriere anstreben.

Für „Nadja“ wünsche ich mir natürlich viel Erfolg. Sie soll gelesen und erlebt werden. Steffi steckt ihre ganze Liebe und Leidenschaft in ihre Bücher und ich bin mir sicher, dass wir noch viele Leser erreichen werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.